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Autor: sabine@sy-skyroad.de

Winter is coming…

Winter is coming…

Ab Oktober werden in Otterndorf die Stege abgebaut, die Saison war ja coronakurz, deshalb überlegen wir, die letzten schönen Tage in Cuxhaven zu verbringen und fahren mit Käptn Sparrow in die Citymarina, als Testfahrt für den Motor und das zeitweise sich noch sehr divenhaft verhaltende Getriebe. Ein bisschen Sonne und zwei Schweinswale später passieren wir die Klappbrücke, mit Käptn Sparrow am Funkgerät klappt das auch ausserhalb der stündlichen Öffnungszeiten. Kurz vor dem Einfahren in die Box beschließt das Getriebe, plötzlich…

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Bye bye Genua… der Rückweg nach Otterndorf..

Bye bye Genua… der Rückweg nach Otterndorf..

Noch eine Nacht im Hafen von Helgoland, am Vortag haben wir noch einmal vollgetankt wie alle anderen Schiffe neben und um uns herum auch, anscheinend übliches Verhalten vor Saisonende. Frühmorgens lösen sich die Päckchen auf, hektische Aktivitäten brechen auf den umliegenden Schiffen aus, wir lassen uns anstecken. Plötzlich sieht Chuck eine Lücke und drängt zum sofortigen Aufbruch, die Checkliste des Drillinstructos bleibt vergessen, gerade noch schaffen wir es, die Rettungswesten überzuwerfen, schon hat Chuck die Leinen gelöst. Kaum aus dem…

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Ab in die Wüste oder „Lawrence von Amrum“…

Ab in die Wüste oder „Lawrence von Amrum“…

Diesmal ist die Sonne bereits aufgegangen, das Meer ist ruhiger und wir motoren aus dem Hörnumer Hafen, neben uns grinsen die Robben auf der Sandbank und drehen sich gelangweilt wieder in die Sonne. Der Wind nimmt zu und wir setzen die Segel; mit Rückenwind nach Amrum… vorerst jedenfalls. Damit ich mich nicht zu sehr an ein geruhsames Segeln gewöhne, beschliesst der Wind zu drehen und aufzufrischen, zeitgleich mit der Kursänderung, um Amrum anzulaufen… da war sie wieder, die Welle von…

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Austern statt Algen an der Spundwand; auf gehts nach Sylt!

Austern statt Algen an der Spundwand; auf gehts nach Sylt!

Unsere Reise geht weiter, als nächstes wollen wir nach Hörnum. Chuck und der Mann an meiner Seite planen bereits heimlich die Route, als ich dazu komme, schrecken sie ertappt hoch. „So, wann wollen wir denn weiter?“ frage ich unschuldig… Beide murmeln etwas vor sich hin, es hört sich an wie „zwei Uhr morgens“. Wenn ich eine Augenbraue hochziehen könnte, was ich zu meinem grössten Bedauern trotz stundenlangen Übens vor dem Spiegel nicht kann (ebenso wie die Zunge einrollen, auch eine…

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„Dat mokt wi allens mit de Winsch, Captain“

„Dat mokt wi allens mit de Winsch, Captain“

Erst einmal genug geübt, denken wir (wird auch zu teuer, unser Budget reicht nur für einen gerammten Trimaran im Jahr), den Rest der Urlaubes wollen wir richtig losfahren… und dazu holen wir uns Chuck an Bord, sozusagen betreutes Segeln. Während ich noch Vorräte bunkere und die Koje vorbereite, holt der Mann an meiner Seite Chuck stilsicher von der Elbfähre ab, vorbei an der Drei-Stunden-Wartezeit-Autoschlange, anscheinend ist der Elbtunnel gesperrt. Angekommen wirft Chuck als erstes seinen Seesack schwungvoll in die Kajüte…

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Erster Auftritt des Drillinstructors…

Erster Auftritt des Drillinstructors…

Wir haben Urlaub und sind auf dem Weg nach Otterndorf, mehr als zwei Wochen freie Zeit. Noch haben wir keinen Plan, wir lassen uns überraschen, lernen langsam die Stegnachbarn kennen. Die sind bereits sehr interessiert und beäugen unser Treiben aus sicherer Entfernung, anscheinend haben wir einen hohen Unterhaltungswert; die zwei mit dem grossen Schiff und der geringen Erfahrung. Stolz schraubt der Mann an meiner Seite auf dem Vordeck an einem Borddurchlass herum, das wird zum Anlass genommen, die Neuen kennenzulernen….

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Auf gehts nach Hell-go-land!

Auf gehts nach Hell-go-land!

Nachdem wir die Sache mit dem Motor und dem Auspuff geklärt hatten, ohne uns allzusehr zu blamieren, möchte der Mann an meiner Seite nach Helgoland fahren. Und um alle Gegenargumente meinerseits bereits vorher zu entkräften, hat er auch schon einen Skipper besorgt. Und so stehen wir auf dem Parkplatz in Otterndorf und warten auf unseren tiefenentspannten Skipper aus dem SKS-Kurs, den coolsten Kapitän seit Käptn Birdseye, der zur Unterstützung noch seinen Sohn mitgebracht hat; wir sind also eine richtige Mannschaft….

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Return to sender

Return to sender

Zwei Wochen Urlaub auf dem Schiff, mit Rausfahren, Segel setzen, so hatten wir es geplant… Am nächsten Tag schon holte uns die Realität ein mit einem Blick in die Bilge voller Wasser… ein Geschmackstest hilft nicht weiter, weder süss noch salzig, eher ein bisschen rostig, dezent algig in der Kopfnote und Schlick im Abgang… Die Bilgenpumpe funktioniert nicht (genausowenig wie das euphemistisch nach einer griechischen Gottheit benannte elektrische Navigationssystem, das AIS, das Navtex, die Dreifarbenlampe, das Dampferlicht, die elektrische Winsch…

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Anfänger Ahoi!

Anfänger Ahoi!

Es ist Freitag, wir parken mal wieder vor der Werft und werden bereits erwartet, auf der Skyroad herrscht noch emsiges Treiben, Jan und Hein und Klaas und Pitt sind noch schwer beschäftigt, irgendetwas mit dem Funkgerät funktioniert noch nicht, also wird der Technik-Overlord gerufen. Erwartungsvoll sehen ihn alle an, er verschwindet kurz in der Kajüte, kommt nach etwa 2 1/2 Sekunden wieder zum Vorschein, murmelt ein lakonisches „Läuft“ und geht wieder. Wieder einmal schlafen wir im Werfthafen, das nächste Hochwasser…

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Unser erstes Mal…

Unser erstes Mal…

Am nächsten Tag ist es nicht mehr sonnig, der Himmel ist grau und es ist auf einmal sehr windig. Egal, denken wir in unserer Unwissenheit, was soll schon schiefgehen? (die Antwort ist natürlich „alles“) Laut Gezeitentabelle müssen wir um 13:30 spätestens losfahren, um 13:00 Uhr wird die Klappbrücke geöffnet, es ist 12:30, plötzlich sind wir unter Zeitdruck (so denken wir zumindest…) Der Wind weht in Richtung Steg, wir gehen unser Ablegemanöver durch, dann geht es los… Eindampfen in die Vorspring,…

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