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Autor: sabine@sy-skyroad.de

Unser erstes Mal…

Unser erstes Mal…

Am nächsten Tag ist es nicht mehr sonnig, der Himmel ist grau und es ist auf einmal sehr windig. Egal, denken wir in unserer Unwissenheit, was soll schon schiefgehen? (die Antwort ist natürlich „alles“) Laut Gezeitentabelle müssen wir um 13:30 spätestens losfahren, um 13:00 Uhr wird die Klappbrücke geöffnet, es ist 12:30, plötzlich sind wir unter Zeitdruck (so denken wir zumindest…) Der Wind weht in Richtung Steg, wir gehen unser Ablegemanöver durch, dann geht es los… Eindampfen in die Vorspring,…

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Skyroad…

Skyroad…

Morgen soll es losgehen, , das Schiff wird gekrant und nach kurzer Flugphase darf es endlich wieder ins Wasser… obwohl vermutlich noch nicht alles komplett fertig sein wird, aber wir haben ja Urlaub, also könnte es sein, dass wir ein bisschen gedrängelt haben. Ich bin aufgeregt, schon seit Tagen schreibe ich Listen, ständig fällt mir noch irgendetwas ein, das unbedingt mit auf das Schiff muss. Zum Glück ist mein Panda so ähnlich wie eine Tardis, innen deutlich grösser als er…

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Corona und Meer

Corona und Meer

Kontaktsperre. Zuhause bleiben, Toilettenpapiervorräte anlegen, der neue Alltag. Für uns ändert sich nicht allzuviel, obwohl home office als Chirurg sicherlich interessant wäre… aber Blutflecken lassen sich so schwer aus dem Teppich entfernen, also fahren wir weiter zur Arbeit, dafür bekommen wir einen Passierschein ausgestellt; wir sind jetzt ganz offiziell systemrelevant. In dem Klinikum am Rande des Wahnsinns ist es ruhig, wir warten auf die Corona-Welle, aber diese bleibt in unserem Landkreis aus; Ostsee statt Tsunami. Dennoch bleiben wir vorbereitet, geplante…

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Murphy´s Gesetz oder SKS-Kurs Teil 4

Murphy´s Gesetz oder SKS-Kurs Teil 4

Es ist Kurs-Halbzeit, aber im Gegensatz zum Fußballspiel gibt es unter der eisernen Hand des Bestimmers keine Pause. Also finden wir uns frierend inmitten kabbeliger Wellen schaukelnd auf dem Ijsselmeer wieder; neben uns taucht eine Insel auf, unser Kartenplotter ignoriert diese geflissentlich, er zeigt nur Wasser an. Atlantis? Unbekannte Inseln? Hic sunt dracones im Ijsselmeer? Nein, anscheinend haben die Holländer mangels vulkanischer Aktivität beschlossen, selber eine Insel zu bauen, anstatt auf deren spektakuläres spontanes Auftauchen unter Dampf und Lava zu…

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SKS-Kurs Teil 3

SKS-Kurs Teil 3

Ein neuer Morgen, wieder Kaffee, Schlingpflanzenschlafsack, Gebrumme neben mir, alles schon Routine. Aber irgendetwas ist anders. Es ist windig, richtig windig, der Himmel ist grau, voller Wolken und droht mit Regenschauern. Nebenan am Steg freut sich die Gruppe vom Schlechtwetterkurs, darauf hatten sie gewartet, „Wir sehen uns dann vielleicht heute abend auf Terschelling, falls ihr es dahin schafft!“ rufen sie rüber. Das hat der Bestimmer gehört. Die Augen verengen sich, das Kinn wird vorgeschoben, ein Westernheld kurz vor dem Duell,…

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SKS-Kurs, Teil 2

SKS-Kurs, Teil 2

Am nächsten Morgen weckt uns der Duft von frischem Kaffee. Dieser typische Klischeesatz stimmt nicht so ganz, zwar riecht es nach frischem Kaffee, aber geweckt hat uns die manuelle Pumpe der Toilette nebenan zeitgleich mit dem rhythmischen Tropfen des Kondenswassers, welches stetig vom Lukenrand auf die Matratze fällt. Irgendetwas hält mich gefangen, es ist der Schlafsack, der sich während der Nacht schraubenartig um mich gewickelt hat wie eine Schlingpflanze, so dass der Reissverschluß unter mir liegt; ich winde mich und…

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Unsere Nahtod-Erfahrung oder Der SKS-Kurs, Teil 1

Unsere Nahtod-Erfahrung oder Der SKS-Kurs, Teil 1

Während unser Schiff warm und trocken wie eine Hollywood-Diva im Liegestuhl in der Werft liegt, und die Rechnungen für die Schönheitsoperationen immer höher werden, planen wir die Weltumsegelung. Übersetzt bedeutet das, wir liegen auf dem Sofa und schauen Segelvideos auf YouTube. Irgendwo zwischen Monsterwellen und Sturmtiefs beginnen die Zweifel und wir sind sicher, dass unsere bisherigen Kenntnisse vermutlich nur dazu reichen würden, uns auf dem schnellsten Weg auf den Meeresgrund zu befördern. Also geht es weiter wie bisher … Internet,…

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Der Englische Patient

Der Englische Patient

Wir liegen am Steg in Otterndorf, es ist sehr frühmorgens und Chuck will ablegen, weil die Tide gerade günstig ist für die Weiterfahrt nach Cuxhaven. Also beweisen wir wieder unsere mehr oder weniger vorhandenen Fähigkeiten an den Leinen und Fendern und legen ab. Unter Motor diesmal, da wir am Vorabend noch die Segel heruntergenommen und diese nach mehrminütigem Wrestling mit den erheblichen Widerstand leistenden Stoffbahnen in die dafür vorgesehenen Säcke verbracht haben. Es geht weiter die Elbe herunter, Richtung Nordsee,…

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Am Sonntag will mein Süsser mit mir segeln gehn…

Am Sonntag will mein Süsser mit mir segeln gehn…

Würde er bestimmt gerne, ein Schiff haben wir ja jetzt… aber eine Kleinigkeit fehlt immer noch. Keiner von uns kann segeln. Am Anfang steht der Jollenkurs, sagt das Internet. Nach schwierigem Abstimmen diverser Kurstermine mit unseren Urlaubstagen werde ich fündig und buche einen Kurs. Als Vorbereitung schauen wir abends YouTube-Videos über das Jollensegeln und sehen dem Kurs seitdem mit gemischten Gefühlen entgegen. Anscheinend besteht Jollensegeln aus Nasswerden, hektischer Aktivität, Kentern und Gewichtsverteilung, in dem der Schwerste über die Reling gehängt…

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Wenn in Zweifel, nimm „B“

Wenn in Zweifel, nimm „B“

In unserem Fall ist es aber „A“, das englische Schlickschiff, für das wir uns entscheiden, nach einem eher vagen Versuch, den übrigen ausgewählten Booten etwas Positives abzugewinnen (abgesehen von dem deutlich niedrigeren Preis). Also treffen wir uns erneut mit Chuck zur endgültigen Besichtigung mit Probefahrt entlang der Stör, vorbei an der Werft, vor der die Peking gerade liegt, ohne Masten, aber dennoch beeindruckend. Das Schiff sieht für unsere unerfahrenen Augen gut aus, etwas gebraucht, mit ausgefransten Leinen und Schoten und…

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